Zeitgenössische Oper Berlin

home

ohrenstrandmobil im

Ankunft: Neue Musik

Vom 7. - 18. September 2009 wird im Herzen des modernsten Bahnhofs Europas zeitgenössische Musik erklingen. Dort, wo sich die Gleise der transkontinentalen Ostwest- mit der Nordsüd-Verbindung kreuzen und hunderttausende Menschen täglich in Bewegung sind, bezieht die Neue Musik ein temporäres Zuhause und lädt zum spontanen Verweilen ein. Vor urbaner Geräuschkulisse erklingen ungewohnte musikalische Strukturen. Ein Angebot zum Hören und Staunen an Durchreisende, Flaneure und Musikneugierige.

Mo 7. Sep

Di 8. Sep

Mi 9. Sep

Do 10. Sep

Fr 11. Sep

Sa 12. Sep

So 13. Sep

Mo 14. Sep

Di 15. Sep

Mi 16. Sep

Do 17. Sep

Fr 18. Sep

Fotos

13:00 Uhr Station Artikulation mit Laura Mello (Bratsche, Elektronik) und Silke Wiegand (Tanz, Mobiles) Laura Mello und Silke Wiegand spielen mit den klanglichen und räumlichen Eigenschaften, die der Hauptbahnhof zum Wahrnehmen anbietet. Es wird verlängert, umkehrt, und so weit wie möglich überlappt. Kann der Stillstand in einer Zwischenstation auch zur Bewegung angeregt werden?

Laura Mello Silke Wiegand

20:00 Uhr Ariane Funabashi Tanz und Arnulf Ballhorn Kontrabass, Bassgitarre, Elektronik, Komposition
hinweg hinauf hinunter hinundher

Ariane Funabashi und Arnulf Ballhorn

5 Ebenen -2 Untergeschosse, eine 0-Ebene und 2 Obergeschosse- bilden das Gerüst für die musikalischen und tänzerischen Aktionen, die über eine Dauer von 100 Minuten mit Kompositionen, Improvisationen, Live-Elektronik, vorgefertigten Klangmaterialien und Tanz/Bewegung/Ausdruck das Geschehen in diesem Verkehrsknoten reflektieren.
Die Ebenen sind Inspiration und Klangquelle für ein elektroakustisches Experiment. Umgebungsgeräusche, Resonanzen, Musik aus Geschäften und Cafés, Durchsagen, Telefonklingeln, Gesprächsfetzen, rollende Koffer, Schritte werden zu musikalischen Ereignissen verdichtet. Improvisationen -getanzt und musikalisch- treten damit in Dialog und kommentieren diese Ereignisse.

Zwischen den Ebenen -auf Rolltreppen oder in Aufzügen- ist ein Übergang, ist Ruhe und Stillstand in der Bewegung. Hier fokussiert sich das Geschehen auf Kompositionen von Iannis Xenakis, Helmut Oehring, Jaco Pastorius und Salvatore Sciarrino.
Auf dem 2. Obergeschoss angekommen, verliert sich alles in Licht, hellen Tönen und weißem Rauschen.

Adresse: Europaplatz 1, 10557 Berlin - Zentrale Mitte, Ebene 0

Partner:

Zeitgenössische Oper Berlin, Kammerensemble Neue Musik Berlin,
singuhr - hoergalerie, Werbegemeinschaft Berlin Hauptbahnhof und

gefördert durch

Mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei, Kulturelle Angelegenheiten  

Projektleitung: Zeitgenössische Oper Berlin

Idee und Konzeption: Andreas Rochholl
Projektmanagement: Susanna Poldauf
Produktionsassistenz: Florian Nadvornik

in Zusammenarbeit mit:

 

© 2009 Kadmos Produktion
Immanuelkirchstraße 38 | 10405 Berlin

Tel     030 - 44 34 21 01 | Fax    030 - 43 73 95 66
Mail: poldauf (at) zeitgenoessische-oper.de